LAERMBELAESTIGUNG

LACERATER kommen wie man sich anhand des Albumtitels schon denken kann aus Italien und präsentieren nach 2 Demos ihre erste CD-Veröffentlichung. Auf der Mini sind neben 4 Songs mit ca 14 Minuten Spielzeit auch leckere Maden auf dem Cover zu bewundern und wer weiss worüber die Italo-Grunzer hier noch "singen". Am herausstechendsten an der Band ist der seltsame Gesang, der zuerst ganz schön radikal kotzig klingt, allerdings oft die Grenze zur Hysterie wie im zweiten Song stark überschreitet. Irgendwie sind sowohl der tiefe Gesang wie auch die kranken Schreie von Sänger Antonio schon cool aber die ganze Mischung stimmt einfach nicht. LACERATER klingen wie eine Mischung aus old-schooligem Death-Metal, brutaler U.S-Schule und mitunter fast schon punkigen Elementen. Die Old-School Ecke kommt wohl insbesondere durch das Riffing, das oft fast schon thrashig anmutet. Es gibt ebenso viel treibendes MId-Tempo, das oft an CANNIBAL CORPSE erinnert wie Geprügel, das ziemlich hektisch rüberkommt. Insgesamt ist das Material nach dem Hören gleich wieder aus dem Kopf verschwunden und auch wenn die Italiener durchaus in einigen Punkten mit einem eigenen Feeling punkten können hauen mich die 4 Songs dann aber doch nicht vom Hocker. Insbesondere das obernervige "O.S.S.A." zieht den Hörgenuss da schon herb runter.


By Karim


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