NECROWEB Death Metal mit Grindeinschüben ohne irgendwelche Schnörkel lautet die Devise dieses Fünfertrupps aus Bologna/Italien, welcher uns hier nach zwei veröffentlichten Demos seinen ersten offiziellen Silberling vorstellt. Präsentiert wird uns das Ganze mit einem leckeren, madigen Coverdesign. Die Texte sind komplett in Italienisch vorgetragen, was aber bei der Art und Weise der gesanglichen Darbietung von Antonio Susca niemanden auffallen dürfte. Besonders in "Nato Morto" kann dieser überzeugen. Laut Infoblatt finden genannte Lyrics ihre Inspiration in einigen der finstersten und schmerzvollsten Seiten in der Geschichte Italiens, welche das sind vermag ich aber aufgrund meiner fehlenden Italienischkenntnisse nicht zu benennen. Großartig neue Akzente vermögen Lacerater mit diesem Teil nicht zu bewirken, vielmehr prügelt man sich konsequent in einer Linie durch alle vier Tracks, ohne dabei auf Keyboards oder ähnliche Effekte zurück zugreifen. Dies ist nicht negativ gemeint, denn einen gewissen Underground Spirit der frühen Neunziger versprüht dieses gut produzierte Werk durchaus. Größtes Manko dieser Veröffentlichung ist wohl die selbst für Mini CD Verhältnisse recht kurze Spielzeit, aber vielleicht gibt es ja bald Nachschlag in Form eines vollwertigen Longplayers. Für Underground Fetischisten mit Hang zu Bands wie den sicken Haemorrhage durchaus empfehlenswert. By Blizzard MARK: / |